“We are not here to create beautiful pictures!”

A weekend on composition 13.-14.9.2014.

“We are not here to create beautiful pictures!” the professor says.

“Wir sind nicht hier um schöne Bilder zu machen!” sagt der Professor.

This weekend was all about composition. We explore the meaning of all compositorial elements with a lot different exercises. It was a playful time were we sampled how the elements of composition work for its own and together. It’s good to know about all this cohesion especially when I’m not satisfied with one of my pictures and am searching for improvement.

I’ve learned:

Each format has its own expression. Here are the sizes – in horizontal and vertical direction – with which we were working. We were not working with shapes like circle or triangle.

  • DIN (former: Deutsche Industrie Norm)
  • Square
  • Landscape
  • one format in between DIN and square

In preparation of the next steps we tried out how the size gives a meaning to a picture. Therefore we did a simple scribbling on each prepared paper and emphasised the dimension as if we would walk through a room.

An diesem Wochenende ging es um Komposition und Bildaufbau. Es war eine spielerische Zeit, in der wir in eigenen Beispielen erlebten, wie die Elemente der Bildkomposition alleine und zusammen wirken. Es ist gut diese Zusammenhänge zu kennen, besonders wenn ich mit einem meiner Bilder nicht zufrieden bin und nach Verbesserung suche.

Jedes Format enthält eine eigene Aussage. In vielen verschiedenen Übungen haben wir die Bedeutung der Kompositionselemente erarbeiten und entdeckt. Hier sind die Formate – in horizontaler und vertikaler Ausrichtung – mit denen wir gearbeitet haben. Formen wie Kreis oder Dreieck haben wir nicht bearbeitet.

  • DIN (ehemals: Deutsche Industrie Norm)
  • Quadra
  • Landscape
  • ein Format zwischen DIN and Quadrat

Als Ausgangspunkt für die nächsten Schritte haben wir ausprobiert, wie das Format die Aussage eines Bildes unterstützen kann. Durch einfaches Kritzeln auf den in verschiedenen Formaten vorbereiteten Blättern haben wir das Format versucht zu betonen, als würden wir einen Raum betreten und entdecken.

20140913_formatscribble_img_2746 75dpi

Preparation: 7 different formats

In the next (first) step we had to walk around the studio and draw the contour of an edge we like on each prepared paper in different sizes.

Im nächsten (ersten) Schritt haben wir im Atelier interessante Bildausschnitte gesucht und als Kontur auf die in den verschiedenen Formaten vorbereiteten Papiere gezeichnet.

collage-2014-09-21 75dpi

Second step: 7 drawings on different formats (sorry about the bad photographs…)

Not only the shape of my picture or paper leads to a specific expression but one more important tool supports the composition: the arrangement and relationship of the item and their enhancement in the picture. I learn about the other tools:

  • The middle of the picture marked with a cross, like the old masters in the middleage did.
  • The golden ratio and its possibilities.
  • For some reasons deviations from the rules apears. One goes over the edge of the paper/picture (Piet Mondrian). One plays with the middle (Pierro della Francesco). And so on.

This three “rules of composition” were the base for the second step where we had to edit our drawings through working on the areas between the contour lines with schraffur and pattern to express one choosen criteria in each of them.

For the last (third) step we started to add colored collage pieces to the drawing for modelling the pictures. And we had to bear all in mind what we learnt in the workshop in August about contrast, rhythm, texture, etc.

Here are some examples (which I finished at home after the weekend):

Nicht nur das Format meiner Zeichnung unterstreicht eine spezielle Aussage, auch ein weiteres wichtiges Komponente fördert die Komposition: die Verteilung und die Beziehung der Elemente und deren Betonung im Bild. Weitere Komponenten der Bildkomposition habe ich kennen gelernt:

  • Die Bildmitte, die durch ein Kreuz entsteht, wie die alten Meister im Mittelalter arbeiteten.
  • Den goldener Schnitt und seine möglichen Varianten.
  • Die Abweichungen von diesen Regeln, die aus gewissen Gründen entstanden. Beispielsweise Piet Mondrian, der aus dem Bild heraus und über die Ränder malte. Oder Pierro della Francesco, der mit der Bildmitte gespielt hat und das Gesetz auf diese Weise umgangen hat. Und so weiter.

Diese drei “Kompositionsregeln” waren die Basis für den zweiten Schritt, bei dem wir in den Zeichnungen die Flächen mit Schraffuren und Mustern zwischen den Konturen bearbeiteten, um ein gewähltes Kriterium besonders heraus zu arbeiten.

Im letzten (dritten) Schritt haben wir Farbe in Form von Kollagepapier in die Komposition eingefügt, um das Bild zu modellieren. Bei all dem hatten wir all das zu berücksichtigen, was wir in der Arbeitswoche im August bereits über Kontrast, Rhythmus, Textur etc gelernt haben.

Hier sind ein paar Beispiele (die ich nach dem Wochenende zuhause fertig gestellt habe):

Enough for one weekend? Not at all. There was a additional sunday with more exercises to get a feeling and knowledge on composition.

After my details description of the first part of the weekend I only want to talk about one fun exercise: working in variations of one picture that we draw before. We copied it two times and had to change the wirkung impresdion/impact of each copy to a completely diffenent meaning but not changing the contours.

This are my variations.

Genug für ein Wochenende? Überhaupt nicht. Da war noch der Sonntag mit mehr und mehr Übungen, damit wir das Gefühl und wissen für die Bildkomposition erlangen.

Nachdem ich ausführlich über den ersten Teil des Wochenende geschrieben habe, werde ich nur noch von eine Übung erzählen, die viel Spaß gemacht hat: die Arbeit mit den Variationen eines Bildes. Wir haben eine Zeichnung, die wir in den vorherigen Schritten gefertigt hatten, zwei Mal kopiert. Diese drei Kopien sollten so verändert werden, dass jede einzele Variation eine völlig unterschiedliche Aussage enthält. Nur die Konturen mussten bestehen bleiben.

Das sind meine Varaiationen.

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One thought on ““We are not here to create beautiful pictures!”

  1. Very interresting post. I think you are going to have much fun on those classes! In the last example, my fave creation of yours is the third one… I don’t know why, but it has something very appealing and strong in it! 😀

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